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GETEC ENERGIE AG übernimmt Anteile der EEG Energie- Einkaufs- und Service GmbH | BTO und „Höch und Partner“ stielen Mega-Deal ein

Berlin, 13. Juli 2018. Die BTO hat gemeinsam mit der Energierechtskanzlei Höch und Partner den Weg für den Verkauf der EEG Energie- Einkaufs- und Service GmbH (EEG) aus Henstedt-Ulzburg an die GETEC ENERGIE AG (GETEC) aus Hannover geebnet. Dabei haben die beiden Berliner Büros ihre Kompetenzen gebündelt. Nach einer intensiven Vorbereitung der Transaktion und wirtschaftlichen Bewertung der EEG stand die Ansprache der potenziellen Investoren auf dem Programm. Nach Analyse und Bewertung der Kaufangebote durch BTO zeigten sich die Hauptstädter für die konkreten Vertragsverhandlungen und die Finalisierung verantwortlich. „Hilfreich bei diesem Deal waren insbesondere unser valides Netzwerk sowie das umfassende Branchen-Know-how von BTO“, erläutert Gabor Beyer, Vorstand und Partner der BTO Management Consulting AG. Die gesamte Transaktion konnte innerhalb von neun Monaten durchgeführt werden: Ein sehr kurzer Zeitraum vor dem Hintergrund der Komplexität mit verkäuferseitig 30 Gesellschaftern. Über 25 Kaufinteressenten belegen zudem eine hohe Nachfrage. Von den drei finalen Bietern konnte sich schließlich die GETEC durchsetzen. Mit dem Kaufvertrag erfolgt die vollständige Übernahme der EEG rückwirkend zum 01.06.2018. Über den Kaufpreis ist Stillschweigen vereinbart worden, der Erwerb steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe.

GETEC ist ein mittelständisches Energiedienstleistungsunternehmen mit Sitz in Hannover. Der Fokus des Unternehmens liegt darauf, ihren Kunden den Marktzugang zu vielen europäischen Marktplätzen und Börsen zu ermöglichen, die Beschaffung und Vermarktung von Energie zu optimieren und Prozessdienstleistungen zu übernehmen. Zu den Kunden der GETEC zählen sowohl Energieversorger und Stadtwerke als auch Industrie- und Gewerbekunden aller Größenordnungen.

Uwe Lamberti, Aufsichtsratsvorsitzender der EEG, ist glücklich, mit der mittelständischen GETEC einen Partner gefunden zu haben, der sich deutlich zu einem Weiterbetrieb, einer Weiterentwicklung der EEG und dem Standort Henstedt-Ulzburg bekennt. Somit werde dem Unternehmen und deren Kunden eine neue Perspektive gegeben.

„Wir wollen die EEG weiterentwickeln und als starken Partner für Stadt- und Gemeindewerke mit einem umfangreichen Dienstleistungsportfolio und innovativen Lösungen etablieren. Für die Kunden des Unternehmens wollen wir ein Partner auf Augenhöhe sein und alles dafür tun, dass sie für den stärker werdenden Wettbewerb und für die Digitalisierung bestens aufgestellt sind“, ergänzt Bernward Peters, Vorsitzender des Vorstands der GETEC.

Zu EEG

Die EEG wurde im Jahr 1998 mit einem Geschäftsführer, einer Mitarbeiterin und einem Ziel gegründet: Die Kunden und Gesellschafter durch die Wogen der Liberalisierung zu begleiten. Heute, gut 20 Jahre später, zählt die EEG dank ihrer Erfahrung und Expertise zu den führenden Dienstleistern für kommunale Energieversorger in der Bundesrepublik. Mit ihren 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgt die EEG für über 50 Stadt- und Gemeindewerke in ganz Deutschland stets für Lösungen nach Maß.

 

Weitere Informationen:

BTO Management Consulting AG, Matthias Wendel

Tel.: +49 30 85075733 | Fax: +49 30 85075788 | Mobil: +49 160 96313399

 

Höch und Partner Rechtsanwälte mbB | Schlüterstr. 39, 10629 Berlin | Alexander Baron

Tel: +49 (0)30 - 887 10701 | Fax: +49 (0)30 - 887 78155 | E-Mail: baron@hoech-partner.de

Web: www.hoech-partner.de | Blog: www.hoech-blog.de

 

Pressekontakt:

KRANICH Plus | Jörn Kranich | Helene-Weber-Allee 2 | 80637 München

Telefon: 089 18923034 | Fax: 089 18923035 | E-Mail: kranich@kranich-plus.de | www.kranich-plus.de

 

Investment und Interim-Management durch die BTO AG

Viele der Berater/Partner der BTO AG sind auch als Unternehmer erfolgreich. Mit diesem Background unterstützen wir neben mittelständischen und großen Unternehmen auch Family Offices, Investment-Fonds und Private Equity-Firmen in den Bereichen:

A| Interim-Management und Consulting

Erfolgsabhängig stellen wir in Krisensituationen, bei Wachstums- oder Innovationsschwäche oder bei schwierigen Integrationsherausforderungen ein erfahrenes Management für das Unternehmen bzw. die Beteiligung. Ergänzend zum bestehenden Team agieren wir sehr operativ und übernehmen auf Wunsch als Gesellschaftsorgan Verantwortung für den Erfolg. Wenn abbildbar, werden wir uns – zeitlich begrenzt – auch auf der Kapitalseite beteiligen und diese bei den realisierten Meilensteinen wieder verlassen. Die Wertsteigerung und Zielerreichung ist unser Erfolgsbonus und Teil der Vergütung.

B| Investment und Interim-Management

In Branchen, die wir verstehen wird das gemeinsame Ziel sein, zusammen mit anderen Investoren an der Wertsteigerung des Unternehmens / Zielunternehmen / Spin-off oder start-up oder der -einheit zu partizipieren. Mit eigenem Investment! BTO Management Consulting stellt das operative Management ganz oder teilweise, um den Erfolg sicherzustellen. Das Investment dient dem Erreichen der definierten Meilensteine, wie beispielsweise „Befreiung aus einer Krisensituation“, ”Umsetzung einer Buy- and Build-Strategie“, ”Börsengang”, „Teil- oder Komplett-Exit“, ”Umsetzung einer Innovation-Roadmap“, oder „Absprung eines Start-ups in die Series-A-Phase“, „Integration in eine größere Einheit“, „Spin-off“, „Carve-out“, „Umsatzwachstum“ oder „Unternehmenswertsteigerung“. Unternehmertum pur. Und zwar schnell und verbindlich.

Ihr Ansprechpartner ist Dr. Frank Baumgärtner.

Studie "Smart City": Berliner sind neugierig, aber mäßig informiert

Berlin, 26. Juni 2017. Ist Berlin reif für die Smart City? Fragt man die Berliner Bürgerinnen und Bürgern, fällt die Antwort gemischt aus. Zwar ist der Begriff bei 43,4 Prozent der Befragten grundsätzlich positiv besetzt, dezidiert negative Assoziationen weckt das Querschnittsthema nur bei jedem zehnten Berliner. Allerdings traut sich knapp die Hälfte (46,4 Prozent) kein eindeutiges Urteil zu, wie die heute vom Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) vorgestellte Studie „Smart City Berlin – Wie profitieren Berliner Bürgerinnen und Bürger“ zeigt. Diese Unsicherheit korrespondiert mit erheblichen Wissens- und Informationslücken, die sich mehr als 50 Prozent der Befragten attestieren – und zwar trotz insgesamt großem technischem Interesse und hohen Bildungsstand.

Gabor Beyer, Vorsitzender des VBKI-Ausschusses Intelligente Infrastruktur und einer der Initiatoren der Studie, sagte: „Smart City gilt als eines der großen Zukunftsversprechen für Berlin. Unsere Studie zeigt: Der Boden ist zwar bereitet. Wer Smart City aber im Berliner Alltag zur Entfaltung bringen will, sollte immer wieder den konkreten Mehrwert einzelner Anwendungen verdeutlichen. Nebulöser Marketingsprech hilft nicht weiter. Smart City setzt sich nur dann durch, wenn die potenziellen Nutzerinnen und Nutzer verstehen, wie sie von der intelligenten Stadt profitieren.“


Udo Marin, Geschäftsführer des VBKI, Gabor Beyer, Leiter des VBKI-Ausschusses Intelligente Infrastruktur sowie Vorstand und Partner BTO Management Consulting AG, Anne Keilholz, Geschäftsführerin der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft, Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe und Prof. DR. Thomas Thiessen, Rektor Business School Berlin – Hochschule für Management (v. l.) nach der Präsentation der Umfrageergebnisse zum Thema Smart City.
 

Ramona Pop, Berliner Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, sagte: „Die Smart-City-Studie zeigt, dass Mieterinnen und Mieter positive Erfahrungen insbesondere bei der Energieeffizienz gemacht haben. Eine gute Sache, denn eine Offenheit der Bevölkerung für unsere Bemühungen um höhere Energieeffizienz wird uns beim Erreichen des Ziels, Berlin bis 2050 zu einer klimaneutralen Stadt zu machen, zu Gute kommen. Wir wollen den CO2-Ausstoß - bezogen auf 1990 - bis 2020 um 40 Prozent und bis 2030 um 60 Prozent verringern. Dafür braucht es das Engagement der gesamten Stadtgesellschaft, von jung bis alt.“

Die vom VBKI in Kooperation mit der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH auf den Weg gebrachte Studie zielte darauf ab, belastbare Erkenntnisse zu den Erwartungen und Ansprüchen der potenziellen Nutzer von Smart-City-Technologien gewinnen – auch und gerade, um daraus Rückschlüsse auf das Smart-City-Potenzial Berlins zu ziehen. Rund 750 Berliner Privathaushalte haben sich an Befragung beteiligt.

„Zwar erwartet der überwiegende Teil der Studienteilnehmer von Smart-City-Technologien generell positive Effekte für Lebensqualität und Arbeitsbedingungen in der Hauptstadt. Vielen Befragten fällt eine präzise Deutung des Sammelbegriffs aber ebenso schwer wie die konkrete Bewertung einzelner Anwendungen sowie deren Bedeutung für die zukünftige Alltagsgestaltung“, interpretiert Anne Keilholz, Geschäftsführerin der STADT UND LAND, die Ergebnisse.

Über ein Drittel der Befragten gibt an, bislang noch gar keinen Gebrauch von modernen Smart City Lösungen zu machen. Auch die Bereitschaft, dies in absehbarer Zeit zu ändern, ist eher gering. Das gilt auch und in einem besonderen Maße für Fragen rund um neue Elektromobilitätskonzepte, denen insgesamt eher geringe Entwicklungschancen eingeräumt werden. Hinzu kommen Datenschutzbedenken sowie eine allgemeine Verunsicherung angesichts der Komplexität digitaler Infrastrukturen.

Um die Stadt Berlin auf ihrem Weg zur Smart City wirksam zu unterstützen, sollten aus Sicht der Befragten vor allem die regulatorischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen verbessert werden. Insbesondere beim Ausbau der Breitbandausstattung sehen viele Studienteilnehmer Handlungsbedarf. Ebenfalls gewünscht sind mehr Aufklärung und Bürger-Information.

Methodisch basiert die Untersuchung auf einer quantitativen Befragung. Als Instrument wurde ein standardisierter Fragebogen verwendet, der an nahezu 10.000 Mieterinnen und Mietern der STADT UND LAND in sechs Berliner Bezirken versendet wurde. Insgesamt reichten 752 Personen ihre Einschätzungen zum Thema ein, das entspricht einer Rücklaufquote von rund 8 Prozent.

Der beim Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) angesiedelte Ausschuss Intelligente Infrastruktur befasst sich intensiv mit der Entwicklung der Hauptstadtregion hin zu einer Smart City. Die vorliegende Untersuchung ergänzt eine im Dezember 2015 veröffentlichte Studie, in deren Mittelpunkt die Frage stand, was Berliner Unternehmen zur Smart City Berlin beitragen und wie sie langfristig von ihr profitieren können.

Die vollständige Studie ist hier verfügbar: www.vbki.de

BTO nimmt am Interreg Projekt zur Planung einer bilateralen LNG-Infrastruktur in Deutschland und den Niederlanden teil

Die EU Kommission verfolgt mit ihrer Umwelt- und Klimaschutzpolitik das Ziel, die Schadstoffemissionen zu verringern. Um die konkreten Zielvorgaben zu erreichen muss auch der Transportsektor wesentlich dazu beitragen. Das Potential hierfür wird insbesondere in der Verwendung von effizienteren und umweltverträglicheren Kraftstoffen gesehen. Dafür bietet sich LNG (Liquefied Natural Gas) als Alternative zu den bisher verwendeten fossilen Brennstoffen an. Die Verwendung von LNG ist nicht nur kostengünstiger als bspw. Diesel, es entstehen außerdem keine Feinstaubemissionen und der Ausstoß von Schwefel-, Stickstoff- und Kohlenstoffoxiden wird drastisch reduziert. Zudem ist die Lärmbelästigung deutlich geringer.

In den Niederlanden nimmt LNG als Kraftstoff bereits eine größere Rolle ein, wohingegen die Entwicklung in Deutschland bislang eher langsam vorangeht. Mit dem Projekt „LNG PILOTS“ der Gemeinschaftsinitiative „Interreg“ des europäischen Fonds für regionale Entwicklung soll dieser Prozess nun beschleunigt werden. 35 Partner aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden arbeiten über einen Zeitraum von 3,5 Jahren zusammen, um das Potential von LNG als Kraft- und Rohstoff in Zukunft voll ausschöpfen zu können. BTO ist dabei sowohl am Projektmanagement als auch an dem Entwurf des Konzeptes für den Ausbau einer LNG-Infrastruktur beteiligt.

Am 17. und 18. November fand in Papenburg die Kick-Off Veranstaltung zum LNG PILOTS Projekt statt. Dort wurde die Zusammenarbeit während des Projektes eingeläutet – neben einem grenzüberschreitenden Matchmaking zu den Themen Biogas, Automotive und LNG Infrastruktur.

Neue BTO Studie "Liquefied Natural Gas – der Energieträger für Verkehr und Industrie"

Die Diskussion um Liquefied Natural Gas (LNG) ist in Deutschland seit Jahren in vollem Gange. In der Seeschifffahrt ist LNG bereits etabliert, in anderen Branchen dagegen konnte es bisher trotz vieler Vorteile nicht in der Breite etabliert werden. Die BTO unter Vorstand Christian Schneider zeigt in der aktuellen Studie das große Potenzial von LNG für neue Nutzergruppen und fordern die Politik zum Handeln auf. Die Studie können Sie hier als PDF downloaden.

Mobilität im Wandel 2015 – BTO präsentiert sein Konzept für den Aufbau von LNG-Infrastruktur bei der Jahrestagung des Netzwerks „Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft“ in Düsseldorf

Am 20.10.2015 findet das jährliche Treffen des Netzwerks „Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft“ in Düsseldorf statt. BTO wurde eingeladen, das LIQUIND-Konzept für den Aufbau von LNG-Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen vorzustellen und die Ergebnisse einer neuen Marktstudie zur Nutzung von LNG durch Schifffahrt, Transport und Industrie zu präsentieren.

LIQUIND ist eine Ausgründung der BTO und Vorreiter bei der Entwicklung von LNG-Lager- und Betankungsinfrastruktur in Deutschland. Wir würden uns freuen, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu können und stehen gerne für Gespräche zum Thema Mobilität und LNG als Kraftstoff der Zukunft zur Verfügung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Gabor Beyer im Beirat der TeraJoule Energy

Gabor Beyer, Vorstand der BTO Management Consulting AG, gehört zum Beirat der TeraJoule Energy. Als unabhängiger Dienstleister im „Grünen Internet der Energie“ setzt die TeraJoule Energy Unternehmensgruppe neue Maßstäbe in den Bereichen Regenerative Energien und Energieeffizienz. Das Unternehmen bietet von der Erzeugung bis hin zur Verbrauchsoptimierung die gesamte energiewirtschaftliche Wertschöpfungskette an.

LNG als Kraftstoff für die Seeschifffahrt – Zukunftstechnologien mit bestehenden Hürden

Liquefied Natural Gas (LNG) ist seit der Einführung von verschärften Umweltbestimmungen für Seeschiffe in Nord- und Ostsee zum 1. Januar 2015 zunehmend als Kraftstoffalternative zu herkömmlichen Treibstoffen im Gespräch. Umweltvorteile, weitreichende globale Reserven und geringere Kraftstoffkosten machen den neuen Kraftstoff attraktiv.

Außer bei einigen Leuchtturmprojekten entwickelt sich die Zukunftsbranche jedoch nur schleppend. Gründe dafür sind fehlende Betankungsinfrastruktur, ungenügende Wissensvermittlung und gesetzgeberische Hürden, obwohl diese Punkte bereits seit längerem bekannt sind. Für eine erfolgreiche Etablierung der Zukunftstechnologie am Markt ist eine fortgesetzte Unterstützung seitens Politik und Wirtschaft dringend notwendig.

Mehr als ausgebucht: LNG Branchentreffen, 23.3.15, Hafen Duisburg

Die Debatte um die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland wird in zunehmendem Maße von der Suche nach alternativen Energieträgern bestimmt. Liquefied Natural Gas (LNG) als Energieträger wird dabei besondere Bedeutung zugeschrieben. Umweltvorteile und Potenziale zur Reduktion von Kosten machen den erdgasbasierten Energieträger attraktiv für die Betreiber von LKW- und Schiffsflotten. Auch für Industrieunternehmen gewinnt LNG zunehmend an Bedeutung.

Über den Status Quo und die Zukunft von LNG, seine Lieferung nach Europa, Lagerung, derzeitige und geplante Infrastruktur sowie Nutzungsmöglichkeiten diskutierte eine Expertenrunde anlässlich der Liquind LNG-Tagung am 23.3.2015 am Hafen Duisburg. Die mehr als ausgebuchte Veranstaltung besuchten Teilnehmer aus ganz Deutschland und aus den Niederlanden. Vertreten waren unter anderem die Häfen Duisburg, Mannheim und Rotterdam, die Energieagentur NRW, die wichtigsten Verbände, darunter u.a. der Binnenschifffahrtsverband, das Logistikcluster Duisburg und Großunternehmen der Branche wie etwa die Gasunie.

Nach der Begrüßung durch Markus Teuber, Hafen Duisburg AG, Frank Köster, EnergieAgentur.NRW und Jan Schubert, Liquind referierte Wolfgang Sagroll, Marine Service (http://www.ms-de.eu/) zur LNG-Lagerung. Marcel Tijhuis, GASUNIE (http://www.gasunie.de/ berichtete über die LNG-Lieferkette. Über das Thema „LNG für Nordrhein-Westfalen“ sprach Christian Schneider, Vorstand der BTO AG; die Nutzung von LNG stellte Alexey Mozgovoy vom Gas- und Wärme-Institut Essen (http://www.gwi-essen.de/) den Teilnehmern vor. Zur LNG-Nutzung durch Industriekunden berichtete Marco Fischell von Primagas (http://www.primagas.de/lng/lng_produktinfos.cfm?gclid=Cj0KEQjwi-moBRDL4Omf9d_LndMBEiQAQtFf8xA73BQAN_55P7_5khQptJvxoEoHGtg98-WRwL_gFoIaApMl8P8HAQ), das Thema der LNG- Nutzung durch Schifffahrt und LKW übernahmen Stella Kraus, Titan LNG (http://www.titan-lng.com/de/), Koen Uijttewaal von Interstream Barging (http://www.interstreambarging.com/de, Christian Becker von Becker Marine Systems (http://www.becker-marine-systems.com/)und Marco Fischell, Primagas. Die anschließende Diskussionsrunde und das Get together nutzten die Teilnehmer, um sich über die individuellen Standpunkte im persönlichen Gespräch auszutauschen.

FAZIT: LNG ist erprobt und in Europa verfügbar. Es ist schon heute nach ökonomischen und Umweltgesichtspunkten eine sinnvolle Alternative zu ölbasierten Kraftstoffen. Die Teilnehmer des Branchentreffens gehen übereinstimmend davon aus, dass es sich auch in Deutschland entsprechend etablieren wird. Dazu jedoch braucht es eine flächendeckend aufgebaute Infrastruktur zur sicheren Versorgung und zugleich mehr Information über das Potenzial von LNG, vor allem gerichtet an die potenziellen industriellen Nutzergruppen.
Der Lösung dieses Themas hat sich die Liquind – eine Marke der BTO Holding AG – verschrieben. Unser Dank gilt den Referenten für ihre wertvollen Beiträge und allen Teilnehmern!

Folgende Präsentationen aus der Veranstaltung dürfen wir Ihnen nun hier mit Erlaubnis der Urheber zum Download anbieten:

 

Kontakt:
BTO Management Consulting AG
Christian Schneider
T: +49 (0) 30 / 850 75 733
Email: christian.schneider@bto.ag

 

Partner im Bürgernetzwerk Bildung:
BTO übernimmt Partnerschaft für Schulklasse in Berlin

Als Partner des Bürgernetzwerks Bildung hat die BTO seit Anfang Januar 2015 zunächst für ein Jahr die Patenschaft für 23 SchülerInnen einer 7. Klasse der Paula-Fürst-Schule in Charlottenburg übernommen. Im Rahmen des Stundenplans geben wir nun Einblicke in verschiedenste Aspekte aus unserer Berufspraxis, wollen helfen, den jungen Menschen neue Themen zu erschließen, Horizonte zu erweitern, Entwicklung durch konkrete Aufgaben, Exkursionen oder Freizeitaktivitäten zu fordern und zu fördern.
 
Das Bürgernetzwerk Bildung im Verband Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) wurde gegründet, um das bürgerschaftliche Engagement in Berlin zu stärken und dadurch direkt zu helfen. 2005 gegründet, ist es inzwischen das größte seiner Art in Berlin und vermittelt über 2.000 ehrenamtliche Lese- und Lernpaten an Schulen und Kindertagesstätten. Im Mittelpunkt der Förderung stehen Einrichtungen mit einem Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund von über 40 Prozent oder einem entsprechenden Anteil von Eltern, die von der Lernmittelzuzahlung befreit sind. Mehr dazu finden Sie hier: http://www.vbki.de/der-verein/b%C3%BCrgernetzwerk-bildung

Potenziale von LNG als Kraftstoff für die Schifffahrt

Die Schifffahrtsbranche sieht sich aufgrund der Einführung neuer Umweltstandards grundlegenden
Veränderungen ausgesetzt. Die Nutzung von Liquefied Natural Gas (LNG) als Kraftstoff für Schiffe könnte dazu beitragen, die Umwelt zu schützen und gleichzeitig Kosten zu senken. Notwendig wäre dafür jedoch die flächendeckende Verfügbarkeit des Treibstoffes in deutschen Häfen. Eine Herausforderung, der sich die neu gegründete Maritime LNG Plattform in Deutschland stellen will.

Lesen Sie den ganzen Bericht (MARITIME LNG PLATTFORM e. V.) hier.

25.9.2014 | 5 Jahre BTO

Wir feierten am 25.9.2014, beginnend mit einer Panel Diskussion: Umbau unserer Infrastruktur: Erfolgsfaktor oder Fass ohne Boden? Hochkarätige Experten schilderten ihre Sicht auf dieses Zukunftsthema:

Aspekt Technologien: Dr. Boris Maurer, COO yetu AG mit 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen Telekommunikation, Medien, IT, Energie und Infrastruktur bei McKinsey
Aspekt Energie und Infrastruktur: Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH und ehemaliger Geschäftsführer der ILE Energiegesellschaft mbH
Aspekt Forschung und Wissenschaft: Prof. Dipl.-Ing. Elke Pahl Weber, Leiterin Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin und ehem. Leiterin des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Aspekt Finance: Stefan L. Volk, CEO MCP Munich Capital Partners mit 30 Jahren Erfahrung in den Finanz- und Kapitalmärkten bei führenden Finanzinstitutionen

Die Keynote hielt Dr. Jürgen Rupp, Finanzvorstand der Deutschen Steinkohle AG. Jürgen Rupp hat persönlich wesentlich am Ausstieg Deutschlands aus der Kohleförderung mitgewirkt, sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch im Bund und auf europäischer Ebene.
Moderation: Prof. Dr. Thiessen, Rektor der Business School Berlin-Potsdam, Professor für Kommunikations- und Medienmanagement.

Die Panel Diskussion fand am Donnerstag, den 25. September 2014 ab 17 Uhr im Goldberger Saal des VBKI, Fasanenstraße 85 (Ludwig-Erhard-Haus), 10623 Berlin statt, das nachfolgende Rahmenprogramm danach ab 19.00 Uhr an unserer BTO Adresse, Schlüterstr. 39.

Wir hoffen, jedem der zahlreich Erschienenen hat die Veranstaltung gefallen. Unser Dank gilt unseren Gästen, den diskutierenden Experten der Panel Diskussion, Dr. Rupp und Dr. Thiessen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Ihnen gemeinsam unser 5-jähriges Bestehen feiern durften!

Berlin 4/2014: BTO Mit-Initiator des Netzwerks Smart City Berlin

BTO Management Consulting AG ist Teil der von der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH und der TSB initiierten Arbeitsgruppe mit mehr als 20 Unternehmen, Wissenschafts- und Forschungs-Einrichtungen aus der Stadt, die Berlin als Smart City voranbringen wollen. Wir engagieren uns dafür, dass Berlin zu einem Zukunftsort für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung wird. Im April fand hierzu ein erstes Treffen mit der Politik statt. Beide, Wirtschaftssenatorin Yzer und Stadtentwicklungssenator Müller erhielten nach einer anregenden Diskussion der Teilnehmer eine Charta Smart City Berlin überreicht.

Lesen sie Mehr dazu unter: http://www.berlin-partner.de/standort-berlin/smart-city-berlin/netzwerk-smart-city-berlin/

Mind Innovation - Stadt der Zukunft am 15.04.2014

Die Diskussionsreihe „Mind Innovation“ des VBKI und der BSP Business School Berlin Potsdam vermittelt Einblicke in das Megathema „Intelligente Infrastruktur“. Diesmal geht es um das Thema: „Infrastrukturen im urbanen Raum der Zukunft“.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.vbki.de/termine/veranstaltungen/podium/stadt-der-zukunft

Studie 2013 - Empirische Untersuchung der BSP Business School Berlin Potsdam (BSP) und der BTO Management Consulting AG (BTO)

Berlin, 17. Oktober 2013

Knappe Budgets und hohe Energiekosten stellen insbesondere Unternehmen in öffentlicher Trägerschaft vor die Herausforderung, die anspruchsvollen Energieeffizienz- und Klimaschutzziele der Bundesregierung auch im eigenen Hause umzusetzen. Ob und wieweit die Energiewende auch in öffentlichen Einrichtungen Fortschritte macht, dieser Frage ging eine empirische Untersuchung der BSP und BTO nach. Hierzu wurde eine Auswahl von relevanten öffentlichen Unternehmen in den Bereichen Verwaltung, Kultur, Bildung und Gesundheit in der Region Berlin und Brandenburg befragt. Die Fragen drehten sich rund um Energie- und Energiekostenbewusstsein, aber auch darum, welche Einsparpotenziale aktuell oder zukünftig genutzt werden.

BTO/BSP Pressemeldung: Folgen sie diesen Link.

Bei Interesse kann ein gedrucktes Exemplar kostenpflichtig angefordert werden. Hierfür ist eine Schutzgebühr iHv. 10,00 Euro zzgl. Porto und Versand und Mwst. zu zahlen.
Kontakt: info@bto-consulting.com

Die kostenfreie Fassung können Sie unter diesem Link herunterladen.

Die Energiewende im öffentlichen Kulturbetrieb – Trend oder bereits Realität?

Kulturbetrieb, Mai 2013

Mit Blick auf Energieeffizienz und Klimaschutz hat die Bundesregierung sich zum Ziel gesetzt, den Stromverbrauch in Deutschland bis zum Jahr 2020 um mindestens zehn Prozent zu senken. Vor diesem Hintergrund nutzen viele private Unternehmen Energie effizienter und sparen Kosten ein. Gilt dies auch für öffentliche Kulturbetriebe und Bildungseinrichtungen, die vor der Herausforderung stehen, ihren Auftrag trotz knapper Kassen und steigender Kosten zu erfüllen?

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Turkey close to Azeri gas deal

Financial Times Türkei, 16. Mai 2012

Turkey says it is close to an agreement to bring gas from the Caspian Sea to Europe, a deal widely seen as marking the end of the road for a longstanding European plan to combine Azerbaijani with Central Asian gas and reduce the continent’s dependence ...

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Photovoltaik – Energieautonomie auch für öffentliche Kulturbetriebe

Kulturbetrieb, Mai 2012

Die Sonne stellt zehntausend Mal mehr Energie zur Verfügung, als alle Menschen der Erde zusammen innerhalb eines Tages verbrauchen. Demnach entspricht die Energiemenge, die die Sonne in weniger als einer Stunde zur Erde schickt, dem vergleichbaren Primärenergiebedarf der ...

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BTO Mitinitiator des Arbeitskreises “Intelligente Infrastruktur” des VBKI

Tagesspiegel, Handelsblatt 2/2012

BTO Management Consulting AG konnte durch das Engagement seiner Partner den Arbeitskreis “Intelligente Infrastruktur” des Verein Berliner Kaufleute und Industrieller mit dessen Unterstützung erfolgreich ins Leben rufen. In diesem neuen Arbeitskreis bringen sich engagierte Mitglieder, Fachleute und Führungspersönlichkeiten im Interesse der Stadt Berlin ein. Der Arbeitskreis macht sich in erster Linie für eine intelligente Infrastruktur zur Bewältigung der Energiewende stark. Darüber hinaus setzt er sich für eine höhere Energieeffizienz und einen ressourcensparenden Umgang mit Energie ein. Es soll ein branchenübergreifender Dialog von Unternehmen verschiedener Größen aufgebaut werden, die alle am Aufbau der intelligenten Infrastruktur in der Region mitwirken. Noch vor der konstituierenden Sitzung sorgte der Arbeitskreis für großes Interesse und Bewegung.

BTO moderiert zu Fragen zur Verstaatlichung des Berliner Stromnetzes - Nutzen für alle oder Geldverschwendung?

In Kürze steht die Neuvergabe der Konzession für das Berliner Stromnetz an. Der bisherige Konzessionsinhaber und Eigentümer des Stromnetzes, Vattenfall, möchte gern den Status Quo erhalten, die Bürgerinitiative „Berliner Energietisch“ möchte das Netz verstaatlichen und in den Besitz der Bürger bringen. Außerdem bewerben sich mehrere andere Energieunternehmen.

Die Berliner Politik mit SPD und CDU hat sich auch positioniert: Am 3. November soll nicht nur über den Vorschlag der Bürgerinitiative abgestimmt werden, sondern auch über einen Gesetzentwurf der Koalition. Deren Ziel: Die Gründung eines öffentlichen Unternehmens, das ausschließlich erneuerbare Energien produziert und in Berlin vertreibt. Die gesamte landeseigene Stromerzeugung soll im neuen Stadtwerk gebündelt werden, das verpflichtet wird, „einen angemessenen Gewinn zu erzielen“.

Die Konzession für das Berliner Stromnetznetz ist gemäß geltendem Recht auszuschreiben und in einem fairen Verfahren an den besten Bieter zu vergeben. Nach dem Gesetz ist es nicht möglich, dass Berlin das Recht, unter den Straßen der Stadt Leitungen zu verlegen und dadurch Strom zu leiten, einfach so an eine landeseigene Firma vergibt. Der neue Konzessionsinhaber muss zudem das Netz von dem bisherigen Eigentümer Vattenfall kaufen.

In diesem Spannungsfeld diskutieren ausgewiesene Experten und Vertreter aus Politik und der Energiewirtschaft über das Thema unter dem Motto: „Nutzen für alle oder Geldverschwendung - Fragen zur Verstaatlichung des Berliner Stromnetzes.

Daniel Buchholz, MdA, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion
Dr. Michael Garmer, MdA, energiepolitischer Sprecher der CDU-Fraktion
Andreas Jung, Geschäftsführer Deutsche Energie- Agentur (dena)
Matthias Wendel, Managing Director/CEO DONG Energy Markets GmbH

Die Moderation erfolgt durch Gabor Beyer, Vorstand und Partner BTO Management Consulting AG und Wolfgang Branoner, Senator a.D. und Geschäftsführer SNCP GmbH

Mehr Information und Anmeldung unter: http://www.vbki.de/termine/veranstaltungen/podium/nutzen-f%C3%BCr-alle-oder-geldverschwendung

BTO Podiumsdiskussion im VBKI „Leben Totgesagte länger? – Die Zukunft der gebeutelten Solarbranche

Wenn die forschungs- und industriepolitischen Weichen hierzulande richtig gestellt werden, hat Deutschland eine Chance, seine herausragende Stellung im internationalen Wettbewerb der rasch wachsenden Photovoltaik-Branche zu halten.

Die Konsolidierung der europäischen Photovoltaik-Branche ist nicht am Ende. Die am Markt in allen Wertschöpfungsstufen tätigen Unternehmen justieren ihre strategische Ausrichtung, befinden sie sich in umfassenden Restrukturierungen oder sind bereits insolvent. Überkapazitäten und Billigimporte aus Asien prägen aktuell den globalen PV-Markt, integrierte Geschäftsmodelle geraten erheblich unter Druck. In Deutschland sorgten insbesondere die politischen Kontroversen, wie Einfuhrzölle, Strompreisbremsen oder die vielfachen Adjustierungen des EEG für eine ernsthafte Verunsicherung des Photovoltaik-Marktes. Wer jedoch zukunftsgerichtet aufgestellt ist hat Chancen, an der Energiewende zu partizipieren.

Im Kreise von etwa 50 Interessenten und Stakeholdern der Branche diskutierten auf Einladung von VBKI und BTO Management Consulting AG am 5. Juni 2013 Branchenkenner und Entscheider über wesentliche Entwicklungen, Chancen und Risiken aus unterschiedlichen Perspektiven über die Zukunft der gebeutelten Solarbranche.

In seinem Impulsvortrag stellte Prof. Dr. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg und Inhaber des Lehrstuhls für Physik / Solarenergie an der Fakultät für Mathematik und Physik und an der Technischen Fakultät der dortigen Albert-Ludwigs-Universität, zu Beginn die Fortschritte und das langfristige Marktpotenzial der solaren Erzeugungstechnologie heraus. So beliefen sich die globalen Installationen bis 2011 auf etwa 70 Gigawatt, allein im Jahre 2012 wurden weltweit weitere 30 Gigawatt installiert. Prof. Dr. Weber schätzte das langfristige globale Marktvolumen für die Photovoltaik bei einem installierten Anteil dieser Technologie am weltweiten Erzeugungsportfolio von 10 Prozent (was wiederum 3 Terawatt entspräche) - auf insgesamt 12.000 Gigawatt bis zum Jahre 2050. Er erwartet daher, dass der globale PV-Markt in naher Zukunft deutlich - um den Faktor zehn - wachsen wird, begleitet von erheblichen Kostenreduzierungen. Die Photovoltaik entwickelt sich damit langfristig zu einer sehr kostengünstigen Art der Stromerzeugung, vergleichbar mit Wasser- und Windkraft, günstiger als fossile Energien und Kernenergie.

Die anschließend durch die BTO AG geleitete Podiumsrunde diskutierte die im Impulsvortrag aufgezeigten Chancen Hintergründe und Handlungsoptionen. Neben Speichersystemen und ganzheitlichen Lösungen für die Integration der Photovoltaik (Demand Side Management- und Demand Response-Systemen) in die bestehenden Infrastrukturen sind vor allem Geschäftsmodelle erfolgreich, die sich auf eine Zeit nach der Förderung durch das EEG (post-Feed-in-Tariff) einstellen. Doch wird der deutsche Markt noch von Bedeutung sein oder sind vielmehr die internationalen Entwicklungen von Relevanz?

Dr. Axel Müller-Groeling habilitierter Physiker und Vorstandsvorsitzender der Centrosolar AG - eines der führenden Photovoltaikunternehmen Europas -, stellte in der Diskussion heraus, dass eine wirtschaftliche Modulproduktion in der EU grundsätzlich möglich sei und europäische PV-Unternehmen durchaus sehr wettbewerbsfähig sein können, sofern die industriepolitische Rahmenbedingungen, Stabilität und Planbarkeit sichergestellt und Fehlanreize vermieden werden. Die Branche sei in der Lage, die hohen Qualitätsanforderungen bei sehr schlanken Strukturen zu erfüllen. „Es werden jedoch leider weiterhin unterfinanzierte oder ineffiziente PV-Unternehmen vom Markt verschwinden. Dies wird helfen, die Überkapazitätskrise zu überwinden.“ Centrosolar sucht hierbei die Chancen in der Innovation und bietet schon heute PV-Systemlösungen für den Eigenverbrauch an.

Dr. Nikolaus Meyer, ehemaliger CEO und Gründer des heute insolventen Berliner Technologie-unternehmens Soltecture GmbH, einem der führenden Hersteller CIS-basierter Dünnschicht-Solarmodule, stellte die marktrelevanten Interventionen in Frage. Dr. Meyer beleuchtete zudem kritisch das zurückhaltende Engagement der großen Energieversorger bei diesen Technologien.

Anna Helene Jasper-Martens, Head of Local City Partnership Program Berlin bei Vattenfall, skizzierte die Aktivitäten von Vattenfall im Geschäftsfeld Photovoltaik. Neben dem Betrieb von kleineren PV-Anlagen verwies sie auf das Engagement der Gesellschaft bei der Erforschung neuer Technologien für Solarmodule. So war Vattenfall an der Soltecture GmbH beteiligt, fokussiert sich aktuell jedoch auf die Erzeugung aus Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse. Hierbei investiert der Konzern vor allem in Technologie und fördert Forschung und Entwicklung. Die Ausschöpfung des Berliner PV-Aufdach-Potenzials stellt die Managerin als große Herausforderung dar. Dies sei vor allem begründet in der Berliner Gebäudestruktur und den Eigentumsverhältnissen: Etwa 80 Prozent der Berliner leben zur Miete. Neue Geschäftsmodelle zur Erschließung des Potenzials für alle Berliner brauchen auch stabile gesetzliche Rahmenbedingungen um erfolgreich zu sein, so Jasper-Martens.

Dirk Petschick, Gründer und CFO der Milk the Sun GmbH in Berlin, zeigte eindrucksvoll, das neue Marktrollen (Downstream) in der Branche erfolgreich zu besetzen sind. So betreibt das Berliner Start-up seit 2012 einen internationalen Online-Marktplatz für PV-Anlagen. Über die Plattform schafft Milk the Sun für Projektentwickler und Betreiber von Solaranlagen einen liquiden Absatzkanal und für Investoren ein effizientes Akquisitionstool. Gerade die Zweitvermarktung von Photovoltaikanlagen sowie die Suche nach renditesicheren Anlageformen sorgten in den letzten Monaten für wachsendes internationales Angebot und steigende Nachfrage nach PV-Systemen, insbesondere aus Deutschland. Petschick verwies hierbei auf die aus Anlegersicht EEG induzierten stabilen Rahmenbedingungen.

Insgesamt kam die Diskussionsrunde zu dem Schluss, dass Chancen für die Branche die Risiken überwiegen, wenn forschungs- und industriepolitische Weichen richtig gestellt werden. Im Anschluss an das Solar Panel 2013 wurde mit allen Teilnehmern ein intensiver Dialog geführt.

Eröffnungsvortrag von Prof. Eicke R. Weber, Director Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE - Zur Präsentation.

Zur Webpräsenz des Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V.

Politik und Wirtschaft besuchen Wegbereiter der Zukunft

Smart Grids, Mobile Metering, kommunizierende Kühlschränke – was kompliziert klingt, könnte unseren Alltag in naher Zukunft grundlegend vereinfachen. Welche Rolle intelligente Infrastruktur dabei spielt, zeigte die erste Infratour des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI). In Begleitung von Stadtentwicklungssenator Michael Müller und den energiepolitischen Sprechern der Fraktionen im Abgeordnetenhaus begab sich die Unternehmervereinigung am 18. Februar 2013 im H2-Bus auf Entdeckungstour – und erlebte am Beispiel herausragender Projekte „Made in Berlin“, welche Chancen intelligente Infrastruktur für eine erfolgreiche Energiewende bietet.

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BTO leitet Arbeitskreis intelligente Infrastruktur

Berlin 2020: Besser leben und arbeiten in einer intelligent vernetzten Stadt. So lautet die Vision, von der sich dieser Kreis inspirieren und anregen lässt.

Energieunternehmen, Anlagenbauer, Kabelnetzbetreiber und Wohnungsbaugesellschaften – dieser Arbeitskreis stellt einen Querschnitt aller Branchen dar, die sich mit dem Thema „Intelligente Infrastruktur“ auseinandersetzen. Seine 20 Mitglieder, engagierte VBKI-Experten und Führungspersönlichkeiten der Berliner Wirtschaft, nutzen ihr Erfahrungswissen, um Positionen und Lösungsansätze in der Energiefrage zu entwickeln.

Das Ansatz ist interdisziplinär: Wie lässt sich vorhandenes Know-how möglichst intelligent einsetzen und miteinander verknüpfen? Wie können sämtliche Stakeholder in den Bereichen „Haushalte/ Wohnen“, „Industrie/ Gewerbe“, „Verwaltung/ öffentliche Einrichtungen“ die Chancen und Möglichkeiten von beispielsweise smart grids optimal ausschöpfen?

Im branchenübergreifenden Dialog formuliert der AK Antworten auf Fragen wie diese. Im Detail geht es in den Sitzungen um Themen wie Energieeffizienz, Ressourcenschutz, Dezentrale Erzeugung oder E-Mobility. Leiter des Arbeitskreises ist Gabor Beyer, Vorstand und Partner BTO Management Consulting.

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GründerCampus 2012 am 13.11.2012

Am 13.11.2012 findet unser diesjähriger BSP-GründerCampus statt. Wir werden in der Villa Siemens in Berlin-Steglitz interessante Gründerpersönlichkeiten zum Erfahrungsaustausch zu Gast haben und Finanzierungspartner, die an innovativen Geschäftsideen interessiert sind.

Alle Einzelheiten finden Sie unter diesem Link.

Mind Innovation am 07.11.2012 -Update-

Am 7. November 2012 fand die nunmehr 5. Diskussion von Mind Innovation statt. In der Villa Siemens trafen sich Studenten, Vertreter von Energiewirtschaft und Wissenschaft, um eine praxisnahe Diskussion zu führen. Unterstützt wurde diese Diskussion durch Frau Jasper-Martens Head of Energy Management von Vattenfall, Herrn Westendorff von Lotenik und der BTO als Mitveranstalter.

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Innovative Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Managementberatung

Business School Berlin Potsdam und BTO Management Consulting vereinbaren umfangreiche Zusammenarbeit

Das Beratungsunternehmen BTO und die Managementhochschule BSP haben eine umfang­reiche Kooperation vereinbart, um in konkreten Projekten die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft auch im Bereich des Managementconsultings anfassbar zu machen. BTO ver­spricht sich davon einen zusätzlichen Kanal zur qualifizierten Nachwuchs­rekrutierung und die Implementierung von Innovationen in Beratungsprojekten. Die BSP erhofft sich eine qualifizierte unternehmerische Begleitung im Sinne von Praxisnähe im Studium und frühzeitige Karriere­einstiege für die Studierenden.

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We are now heading further to the East

Standing out among its peers in the region with its strong macroeconomic and demographic characteristics, Turkey is now the best performer of its class. Its strategic location and promising demand profile already make it an important point of attraction for energy and infrastructure investments.

This bright picture is now making Turkey a must-go market for BTO. We believe that our proven experience in the neighbouring countries and similar regulatory settings around the world will put us in a unique position to enhance your presence in this significant geography…

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BTO Mitinitiator des Arbeitskreises “Intelligente Infrastruktur” des VBKI

BTO Management Consulting AG konnte durch das Engagement seiner Partner den Arbeitskreis “Intelligente Infrastruktur” des Verein Berliner Kaufleute und Industrieller mit dessen Unterstützung erfolgreich ins Leben rufen. In diesem neuen Arbeitskreis bringen sich engagierte Mitglieder, Fachleute und Führungspersönlichkeiten im Interesse der Stadt Berlin ein. Der Arbeitskreis macht sich in erster Linie für eine intelligente Infrastruktur zur Bewältigung der Energiewende stark. Darüber hinaus setzt er sich für eine höhere Energieeffizienz und einen ressourcensparenden Umgang mit Energie ein. Es soll ein branchenübergreifender Dialog von Unternehmen verschiedener Größen aufgebaut werden, die alle am Aufbau der intelligenten Infrastruktur in der Region mitwirken. Noch vor der konstituierenden Sitzung sorgte der Arbeitskreis für großes Interesse und Bewegung.

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BTO blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück

BTO Management Consulting AG konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 die eigenen wirtschaftlichen Ziele deutlich übertreffen. Wir konnten mit neuen Mandanten langfristige Kundenbeziehungen erschließen und bestehende ausbauen. Dieses hervorragende Ergebnis haben wir in erster Linie unseren Geschäftspartnern und unserem Beirat zu verdanken, ist aber auch dem kompetenten Engagement aller BTO-Mitarbeiter zuzuschreiben. Hierfür danken wir allen Beteiligten herzlich.

Die Zahl unserer Mitarbeiter konnte zum Jahreswechsel auf insgesamt 20 (einschließlich 4 verbundener Mitarbeiter) erhöht und insbesondere in unseren Fokusbranchen um kompetente und fachkundige Köpfe erweitert werden.

Neuer AR-Vorsitzender

Am 22.10.10 wurde Hr. Dr. Söffing zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden ernannt.

Neuer Partner

Es ist BTO gelungen, mit Dr. Thomas Trappmann einen weiteren Partner zu gewinnen. Thomas hat langjährige Erfahrung in der Beratung von Energieunternehmen und in der öl- & Gasindustrie.

Kontakt:

BTO Management Consulting AG
Schlüterstr. 39 | 10629 Berlin
Fon +49 [0] 30 | 85 07 57 33
Fax +49 [0] 30 | 85 07 57 88

www.bto.ag | info@bto.ag

13.07.2018: BTO und „Höch und Partner“ stielen Mega-Deal ein | GETEC ENERGIE AG übernimmt Anteile der EEG Energie- Einkaufs- und Service GmbH

Die BTO hat gemeinsam mit der Energierechtskanzlei Höch & Partner den Weg für den Verkauf der EEG Energie- Einkaufs- und Service GmbH (EEG) aus Henstedt-Ulzburg an die GETEC ENERGIE AG (GETEC) aus Hannover geebnet. Die vollständige Pressenachricht finden Sie HIER.

NEU: Investment und Interim-Management durch die BTO AG

Viele der Berater/Partner der BTO AG sind auch als Unternehmer erfolgreich. Mit diesem Background unterstützen wir neben mittelständischen und großen Unternehmen auch Family Offices, Investment-Fonds und Private Equity-Firmen. Mehr dazu lesen Sie hier:

BTO war erneut Sponsor der Intern. Deutschen Tennis-Jugendmeisterschaften

Vom 17. - 24.06.18 präsentierte sich die internationale Tennis-Nachwuchs-Elite auf dem Clubgelände des LTTC Rot-Weiß Berlin. Wir unterstützten als einer der Hauptsponsoren des Turniers diese Talente des Tennissports. Mehr zum Turnier hier.

Smart City: Berliner sind neugierig, aber mäßig informiert

Gabor Beyer, Vorsitzender des VBKI-Ausschusses Intelligente Infrastruktur und einer der Initiatoren der Studie, sagte: „Smart City gilt als eines der großen Zukunftsversprechen für Berlin. Unsere Studie zeigt: Der Boden ist zwar bereitet. Wer Smart City aber im Berliner Alltag zur Entfaltung bringen will, sollte immer wieder den konkreten Mehrwert einzelner Anwendungen verdeutlichen. Die vollständige Studie ist hier verfügbar: www.vbki.de

BTO Teilnahme beim Interreg Projekt zur Planung einer LNG Infrastruktur D-NL

In den Niederlanden nimmt LNG als Kraftstoff bereits eine größere Rolle ein, wohingegen die Entwicklung in Deutschland bislang eher langsam vorangeht. Mit dem Projekt „LNG PILOTS“ der Gemeinschaftsinitiative „Interreg“ des europäischen Fonds für regionale Entwicklung soll dieser Prozess nun beschleunigt werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Neue BTO Studie "Liquefied Natural Gas – der Energieträger für Verkehr und Industrie"

Die Diskussion um Liquefied Natural Gas (LNG) ist in Deutschland seit Jahren in vollem Gange. In der Seeschifffahrt ist LNG bereits etabliert, in anderen Branchen dagegen konnte es bisher trotz vieler Vorteile nicht in der Breite etabliert werden. BTO Vorstand Christian Schneider und die BTO Berater Philip Maximilian Braunschweig und Jan Schubert zeigen in der aktuellen Studie das große Potenzial von LNG für neue Nutzergruppen und fordern die Politik zum Handeln auf. Die Studie können Sie hier als PDF downloaden.

Gabor Beyer im Beirat der TeraJoule Energy

Gabor Beyer, Vorstand der BTO Management Consulting AG, gehört zum Beirat der TeraJoule Energy.

LNG – Zukunftstechnologie mit Hürden

Liquefied Natural Gas (LNG) ist zunehmend als Kraftstoffalternative zu herkömmlichen Treibstoffen im Gespräch. Doch die Zukunftsbranche entwickelt sich nur schleppend. Auf auszuräumende Hindernisse wie fehlende Betankungsinfrastruktur, ungenügende Wissensvermittlung und gesetzgeberische Hürden hat die BTO bereits in 2014 hingewiesen.

 

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